Schulungen zur KI
Wir schulen in zwei Formaten: nach der KI‑Verordnung, damit die Pflicht zur KI‑Kompetenz erfüllt ist, und in einer Praxisschulung in Präsenz, in der an Ihren Aufgaben gearbeitet wird.
Zwei Anlässe, zwei Formate
Der Schulungsbedarf bei künstlicher Intelligenz hat zwei Seiten, die nichts miteinander zu tun haben. Die eine ist eine Pflicht: Jedes Unternehmen, das KI einsetzt, muss Maßnahmen ergreifen, um die KI‑Kompetenz der damit arbeitenden Personen zu fördern. Die andere ist ein Können: Wer KI wirklich nutzen will, muss lernen, welche Aufgaben sich dafür eignen und wie man ein Ergebnis beurteilt.
Beides in einer Veranstaltung zu erledigen, führt dazu, dass keines von beidem gelingt.
Schulung nach der KI‑Verordnung
- Anlass
- Maßnahmen zur Förderung der KI‑Kompetenz, ohne Schwellenwert (Art. 4 KI‑VO)
- Für wen
- alle, die mit solchen Werkzeugen arbeiten, auch in Ihrem Auftrag; Führungskräfte zusätzlich getrennt
- Danach
- klar, wie im Haus gearbeitet wird
Praxisschulung
- Anlass
- lernen, welche Aufgaben sich eignen und wie man ein Ergebnis beurteilt
- Für wen
- Bereiche, die Abläufe verantworten, IT und Entwicklung
- Danach
- zwei oder drei durchgerechnete Anwendungsfälle und ein Satz Regeln
Praxisschulung: Einsatz von KI und Aufbau agentenbasierter Systeme
Diese Schulung führen wir in Präsenz und auf Ihr Haus zugeschnitten durch. Gearbeitet wird an Ihren Aufgaben, mit den Werkzeugen, die bei Ihnen im Einsatz sind oder in Frage kommen.
Einsatz von KI
Im Mittelpunkt steht Urteilsfähigkeit statt Formulierungstricks: Welche Arbeitsschritte eignen sich überhaupt, welche nicht und warum. Wie man eine Aufgabe so zerlegt, dass ein brauchbares Ergebnis entsteht. Woran man erkennt, dass eine Ausgabe falsch ist, obwohl sie überzeugend klingt. Und was aus dem Haus heraus nicht in ein solches System hineingegeben wird.
Aufbau agentenbasierter Systeme
Agenten verketten Schritte und handeln selbst: Sie lesen, bewerten, schreiben und lösen Vorgänge aus. Damit verschiebt sich die Frage von der Qualität eines Textes zur Verlässlichkeit eines Ablaufs. Wir behandeln die Punkte, an denen solche Systeme in der Praxis scheitern:
- Welche Rechte erhält ein Agent, und welche nicht?
- Wo liegt ein Freigabeschritt durch einen Menschen?
- Was wird protokolliert, damit man einen Vorgang später nachvollziehen kann?
- Was passiert, wenn der Ablauf abbricht oder ein Zwischenergebnis unbrauchbar ist?
- Wo ist die Grenze des Handlungsrahmens, die ein Agent nicht überschreiten darf?
Was am Ende steht
Am Ende stehen zwei oder drei durchgerechnete Anwendungsfälle aus Ihrem Haus und ein Satz Regeln, mit dem im Betrieb weitergearbeitet werden kann.
Die Schulung findet bewusst in Präsenz statt. Die Fragen entstehen beim Tun, und sie betreffen Ihre Verfahren und Ihre Daten. Das lässt sich nicht in ein Lernmodul packen.
Schulung nach der KI‑Verordnung
Die Verordnung verpflichtet jedes Unternehmen, das KI einsetzt, Maßnahmen zu ergreifen, die die KI‑Kompetenz der Personen fördern, die mit solchen Systemen arbeiten (Art. 4 KI‑VO) – ohne Schwellenwert und unabhängig von der Risikoklasse des Systems. Ein bestimmtes Kompetenzniveau schreibt sie seit ihrer Änderung im Juli 2026 nicht mehr vor. Welche Maßnahmen angemessen sind, richtet sich nach den Vorkenntnissen der Beschäftigten und danach, wofür die Systeme eingesetzt werden.
Grundlagen und Einordnung
Was diese Systeme tun und was nicht. Wie die Verordnung Risiken einteilt, welche Praktiken verboten sind, wo Transparenzpflichten gelten. Und die Frage, die über alle weiteren Pflichten entscheidet: Sind Sie Betreiber oder, ohne es zu merken, bereits Anbieter?
Risiken, die im Alltag auftreten
- Erfundene Angaben, die richtig klingen.
- Verzerrungen in den Ergebnissen, die zu ungleicher Behandlung von Menschen führen.
- Die Neigung, einem System mehr zu glauben als einem Kollegen.
- Eingaben, die Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse aus dem Haus tragen.
- Fremde Rechte an erzeugten Inhalten.
- Entscheidungen über Menschen, die ein System nicht allein treffen darf.
Qualitätssicherung
Hier liegt der eigentliche Nutzen der Schulung:
- Welche Ergebnisse werden gegengelesen und von wem?
- Wie wird die Prüfung dokumentiert, damit sie später belegbar ist?
- Was darf eingegeben werden und was nicht?
- An welcher Stelle entscheidet ein Mensch?
- Wie werden Fehler gemeldet, und wer bewertet sie?
- Was wird protokolliert?
- Welche Stichproben laufen mit?
Die Pflicht erfüllt man mit Teilnahme – Nutzen entsteht erst, wenn danach klar ist, wie im Haus gearbeitet wird.
Für wen
Die Schulung nach der KI‑Verordnung richtet sich an alle, die mit solchen Werkzeugen arbeiten, auch an Personen, die in Ihrem Auftrag tätig sind. Führungskräfte schulen wir zusätzlich getrennt, weil sie entscheiden, was eingeführt wird, und die Verantwortung dafür tragen.
Die Praxisschulung richtet sich an die Bereiche, die Abläufe verantworten, sowie an IT und Entwicklung.
Ein Hinweis
Eine Schulung ersetzt keine Regelung. Wenn nach der Veranstaltung nicht festgelegt ist, welche Werkzeuge erlaubt sind, was hineingegeben werden darf und wer Ergebnisse freigibt, verliert sich das Gelernte innerhalb weniger Wochen.
Wir sagen das vorher und helfen bei der Festlegung – sie gehört ohnehin zur Einordnung nach der Verordnung.
Das erste Gespräch
Welches Format Sie brauchen, hängt davon ab, wie weit KI bei Ihnen schon im Einsatz ist. Meist beides, aber in unterschiedlicher Reihenfolge. Das erste Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich.